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Externe Links kennzeichnen: Was „nofollow“ und „sponsored“ im Web bedeuten

Externe Links verbinden Webseiten miteinander und erleichtern den Zugang zu weiterführenden Informationen, Angeboten und Quellen. Neben der sichtbaren Adresse können im HTML-Code Angaben stehen, die das Verhältnis zwischen verlinkender und verlinkter Seite beschreiben. Zu den bekanntesten gehören nofollow und sponsored. Beide Werte gehören zum Attribut rel, das die Beziehung eines Links näher bezeichnet.

Was das Attribut „rel“ beschreibt

Ein Link wird in HTML mit einem Anker-Element erstellt. Das Attribut href enthält die Zieladresse; der Text zwischen den öffnenden und schließenden Tags ist für Besucherinnen und Besucher sichtbar. Mit rel lässt sich ergänzend festhalten, in welchem Zusammenhang der Link gesetzt wird. Ein Beispiel für die Schreibweise ist <a href="https://example.org/" rel="nofollow">Weiterführende Information</a>.

Die Kennzeichnung ist vor allem eine maschinenlesbare Einordnung. Sie ersetzt weder den sichtbaren Linktext noch die redaktionelle Gestaltung der Seite. Mehrere Werte können gemeinsam im Attribut stehen, durch Leerzeichen getrennt. So lassen sich unterschiedliche Eigenschaften eines Links zugleich beschreiben.

„Nofollow“ als allgemeine Kennzeichnung

rel="nofollow" signalisiert, dass die verlinkende Seite dem Link nicht auf dieselbe Weise folgt wie einem gewöhnlichen redaktionellen Verweis. Der Wert wurde ursprünglich eingeführt, um bestimmte Arten von Links für Suchmaschinen einzuordnen. Heute kann er allgemein verwendet werden, wenn keine speziellere Kennzeichnung wie sponsored oder ugc passt.

Für Website-Redaktionen ist nofollow damit eine flexible Option. Die Angabe richtet sich an Systeme, die Links auswerten, während der Link für Menschen weiterhin normal aufrufbar bleibt. Welche Bedeutung ein solcher Hinweis bei der Verarbeitung erhält, hängt vom jeweiligen Dienst und dessen Verfahren ab.

„Sponsored“ für kommerzielle Beziehungen

rel="sponsored" bezeichnet Links, die im Zusammenhang mit einer geschäftlichen Vereinbarung stehen. Dazu können bezahlte Platzierungen, Sponsoring und Affiliate-Verweise gehören. Die Kennzeichnung schafft eine klare Beschreibung der Linkbeziehung und hilft dabei, kommerzielle Verweise von anderen redaktionellen Links zu unterscheiden.

Wird ein kommerzielles Angebot redaktionell eingeordnet, kann ein Verweis auf bonus ohne einzahlung mit rel="sponsored" als bezahlte oder vermittelte Platzierung ausgezeichnet werden. Entscheidend für die Wahl des Werts ist der tatsächliche Zusammenhang, in dem ein Link veröffentlicht wird.

In HTML sieht die entsprechende Form beispielsweise so aus: <a href="https://example.org/" rel="sponsored">Angebot</a>. Der Wert beschreibt die kommerzielle Beziehung, nicht den Inhalt oder die Qualität der Zielseite.

Die passende Kennzeichnung im redaktionellen Alltag

Bei der Auswahl hilft eine einfache Unterscheidung: Steht ein Link mit einer Vergütung oder einer anderen geschäftlichen Vereinbarung in Verbindung, passt sponsored. Für nutzergenerierte Inhalte, etwa Beiträge in Foren oder Kommentare, ist ugc vorgesehen. Für sonstige Fälle, in denen eine allgemeine Kennzeichnung gewünscht ist, kommt nofollow infrage.

Eine einheitliche Vorgehensweise erleichtert die Pflege umfangreicher Webseiten. Redaktionen können festlegen, wie sie bezahlte Beiträge, Partnerverweise und nutzergenerierte Links markieren, und diese Regeln in ihren Veröffentlichungsabläufen berücksichtigen. So bleibt die technische Beschreibung nachvollziehbar, während der Inhalt und die Funktion des Links für Leserinnen und Leser im Mittelpunkt stehen.